Schimmelpilze – nicht mit heizen geizen

Wer im Winter in seinen Räumen Heizkosten sparen möchte, der sollte ein paar Dinge beachten. Gesellt sich zur kalten Luft noch Feuchtigkeit, fühlt sich der Schimmel richtig wohl.

Kühlt ein Raum ab und kommt dann auch noch Feuchtigkeit dazu, fühlen sich Schimmelpilze richtig wohl. Nach Information des Umweltbundesamts sollte die Temperatur nicht unter 16°C liegen. Wer richtig heizt und lüftet entzieht dem Schimmel schon mal eine wichtige Grundlage: nämlich die Feuchtigkeit. Immerhin gibt der Mensch pro Nacht bis zu 250 ml Wasser an die Umgebung ab. Bei zwei Personen kommt dann schon ein halber Liter zusammen. Eine 4-köpfige Familie kann täglich bis zu 15 Liter Wasserdampf an den Raum abgeben. Waschen, Duschen, Kochen, Schwitzen, Atmen und noch mehr. Das ist schon eine ganz beachtliche Menge, die erstmal wieder hinaus „gelüftet“ werden muss. Die Luft sollte nicht mehr als 40 bis 60 % Luftfeuchtigkeit enthalten.

Um die Parameter Temperatur und Feuchtigkeit im Griff zu haben, kann man sich zum Beispiel ein Termometer und ein Hygrometer zulegen. Thermometer gibt es für ein paar Euros im Baumarkt. Ein digitales Hygrometer kostet ein paar Euros mehr. Macht aber Sinn.

 

2017-01-19T20:20:56+00:0019. Januar 2017|Tags: , , , , |