Analysen von Schimmelpilzen und Holzzerstörern

Analysen von Schimmelpilzen und Holzzerstörern2020-09-23T19:28:11+00:00

Hilfe bei Schimmel- und holzzerstörenden Pilzen

Was tun bei Schimmelpilzen in Innenräumen? Das sollte in jedem Fall geklärt werden. Abgestimmt auf die jeweilige Situation, stehen dafür verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Das Institut Dr. Ziemer bietet seit gut 10 Jahren gewerblichen Kunden wie Sachverständigen, Gutachtern, Baubiologen, Sanierern, Immobilienverwaltern etc. und natürlich Privatpersonen eine Vielzahl von Analysen und Untersuchungsmöglichkeiten an, mit denen Schimmel – oder holzzerstörende Pilze nachgewiesen werden können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang stets die Ursache des Zuviel an Feuchtigkeit zu finden und diese Ursache abzustellen. Die Bildung von Schimmel läßt sich auf Dauer nur so eindämmen.

Für private Kunden, die sich zum Thema „Schimmel nachweisen“  informieren möchten, haben wir hier ein paar Informationen zusammengetragen. Schimmel kann an verschiedensten Stellen auftreten. Bei Verdacht auf Schimmel in der Wohnung sollte man der Sache auf jeden Fall auf den Grund gehen. Häufig ist er in der Küche, im Bad oder in den Ecken zu finden. Man kann ganz einfach den Schimmel mit einem Teststreifen zuhause selbst von Oberflächen abnehmen und Teststreifen ins Labor einschicken. Die Analyse ist nicht teuer und in wenigen Tagen liegt das Ergebnis vor.

Neben moderner Analytik bieten wir unseren Kunden umfassende Beratung rund um das Thema Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Wichtig ist, eine dauerhafte Lösung, ohne einem schnellen „Schimmel-Ex“, aufgestellten Petrischalen oder einem „darüber pinseln“.  Es gibt keinen offiziellen Grenzwert für Schimmelpilze  in Innenräumen. Ob eine Wohnung weiterhin bewohnbar ist oder nicht, oder ob beispielsweise nach einem Feuchteschaden der Boden ausgetauscht werden muss, ergibt sich immer individuell und ist nach Lage vor Ort zu klären.

Es steht, je nach Fragestellung eine ganze Palette an Analysen und Nachweisen zur Verfügung die nach einschlägigen Leitfäden ausgewertet werden. Hier seien die wichtigsten genannt:

1. Luftproben | Manchmal findet die Schimmelbildung im Verborgenen statt. In solchen Fällen riecht es z.B. muffig in der Wohnung oder nach feuchtem Keller. In einigen Fällen treten zudem gesundheitliche Beschwerden auf, solange man sich in diesen Räumen aufhält. Es besteht die Möglichkeit, dass sich dann Schimmelpilze hinter Einbauten oder Möbel, unter dem Bodenbelag, hinter einer abgehängten Decke oder an einem anderen versteckten Ort breit gemacht haben. Hier erfolgt, zur Abklärung ob sich vermehrt Sporen in der Luft befinden,eine Raumluftmessung. Bei den sogenannten Luftproben gibt es zwei Möglichkeiten, die ein Sachverständiger mit Hilfe eines Luftsammlers durchführen kann. Welche der beiden Möglichkeiten gewählt wird, entscheidet sich bei Besichtigung des Schadensortes. Bei beiden Untersuchungen, Luftkeim- oder Luftpartikelsammlung, wird ein definiertes Luftvolumen mit Hilfe eines Luft-Sammelgerätes auf ein Trägermaterial gesogen und ausgewertet im Vergleich zu einer Außenluftprobe, die als Referenzwert dient.

2. Teststreifen für Oberflächen | Mit Hilfe von diesen Teststreifen, auch Klebeproben genannt, lassen sich Schimmelpilze auf Oberflächen von Wänden, Möbeln, Fugen etc. nachweisen. Diese Probenart gibt einen ersten Hinweis darauf, ob Oberflächen mit Schimmelpilzen belastet sind. Es ist die einfachste und günstigste Methode mit einem Klebestreifen (=klar und transparent) von einer befallenen Oberfläche eine Probe zu nehmen und diese anschließend z.B. auf einer Plastikhülle zu sichern. Als erste Einschätzung der Situation ist diese Methode günstig, schnell und effektiv.

3. Materialproben (mikroskopisch und/oder Kultivierung) | Materialproben lassen sich oberflächlich mikroskopieren. Häufig ist es jedoch nötig sie in Suspension zu geben und mögliche Sporen auszuwaschen und auf Nährböden zu kultivieren.

4. Staubproben | Staubproben werden unter definierten Bedingungen genommen und im Labor analysiert. Hierzu beraten wir Sie gerne individuell.

5. Abklatschproben | Mit Hilfe von speziellen Nährböden können Oberflächen direkt auf Nährmedien abgedrückt und kultiviert werden.

Nachweis von holzzerstörenden Pilzen | Besteht in einem Gebäude der Verdacht auf holzzerstörende Pilze wie Echter Hausschwamm oder Kellerschwamm, werden gar Myzelien, Stränge oder Fruchtkörper gefunden, werden diese makroskopisch und mikroskopisch untersucht. Sollte dadurch kein Ergebnis erzielt werden können, weil beispielsweise auf einem Holzstück zu wenige Besimmungsmerkmale vorliegen, ist es möglich holzzerstörende Pilze auf DNA-Basis durch einen PCR-Test nachzuweisen.

Jeder Feuchteschaden mit Schimmel – oder Bauholzpilzen ist individuell. Eine pauschale Einschätzung zu Ausmaß und Renovierung oder Sanierung ist nicht möglich. Das Finden und Beseitigen der Ursache ist ein komplexes Thema und gehört, vor allem bei größeren Schäden, in die Hände von Fachfirmen.

Mit unserem know-how in moderner Labor- und Innenraumanalytik liefern wir Ihnen kompetente und zuverlässige Ergebnisse zu einem vorliegenden Schimmelbefall. Unsere Prüfberichte sind übersichtlich und auch für Laien verständlich. Senden Sie uns Ihre Probe postalisch oder liefern Sie sie gerne persönlich bei uns ein.

Unser bundesweites Netzwerk an Sachverständigen, Gutachtern, Baubiologen und Sanierern bietet Ihnen deutschlandweit Hilfe und Unterstützung rund um die Themen Schimmelpilze, Feuchteschäden und holzzerstörende Pilze.

Weiterführende Informationen

Das Auftreten von Schimmel in Wohnräumen sorgt häufig für Streit zwischen Mietern und Vermietern. Bei Verdacht auf Schimmel im Raum, stellt sich häufig die Frage, was jetzt? Den Schimmel einfach nur entfernen? Selbst oder durch eine Firma? Den Vermieter informieren?

Keinesfalls sollten Mieter einfach ihre Miete kürzen, ohne vorher rechtlichen Rat einzuholen. Eine Mietminderung oder gar die fristlose Kündigung eines Mietvertrags wegen eines Schimmelbefalls sollte im Vorfeld genau geprüft werden.  Es bedarf hier einer rechtlichen Beratung. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Urteile und Betrachtungsweisen zum Thema Schimmel in der Wohnung. Interessante Urteile hierzu finden Sie in unserem Blog.

Hier eine kurze Zusammenfassung bei möglichen Schimmelbefall:

  • Unterrichten Sie Ihren Vermieter über den Schimmelbefall
  • Mieter und Vermieter sollten sich gemeinsam auf Ursachensuche begeben
  • Nehmen Sie ggf. eine Probe für eine nachfolgende Analyse
  • Kleinere Stellen können Sie selbst mit Brennspiritus oder Isoproplalkohol entfernen
  • Größere Stellen nur durch den Fachmann, auch um die Sporen nicht weiter in den Räumen zu verteilen
  • Stellen Sie sicher, dass die Ursache für die Feuchtigkeit fachgerecht behoben wird
  • das alleinige Entfernen von Schimmel und darüber streichen ist reine Kosmetik, was dazu führt, dass die Schimmelpilze bei nächster günstiger Gelegenheit wieder kommen

Schimmelpilze gehören in gewissen Mengen zu unserer Umwelt und sind überall zu finden. Trotzdem möchte niemand in Räumen leben, an deren Wänden Schimmelpilze spriesen.  Die wichtigste Frage ist: “Wie gehe ich bei Befall am besten vor?” Fragen Sie Experten – fragen Sie uns!

Feuchte und kühle Luft ist die beste Voraussetzung für das Gedeihen von Schimmelpilzen. Wenn dann noch der richtige Untergrund vorhanden ist, können sich Schimmelpilze gut ausbreiten. Der Grund für einen Befall ist immer erhöhte Feuchtigkeit im Raum. Diesen Grund gilt es zu finden und abzustellen.

Oft wird auf eine schnelle und billige chemische Lösung zurückgegriffen. Aber ohne Ursachenbehebung der Feuchtigkeit kommt der Schimmel wieder!

Eine erste Einschätzung der Situation kann durch eine Klebeprobe gemacht werden.  Die Probennahme können Sie ganz einfach selbst zu Hause durchführen:

Teststreifen – schnell, günstig und effektiv

  1. Nehmen Sie einen handelsüblichen Klebestreifen (transparent und klar!, ca. 3 cm)
  2. Drücken Sie den Klebestreifen auf die entsprechende Stelle
  3. Geben Sie den Klebestreifen zurück auf eine Prospekthülle oder ähnliches
  4. Legen Sie ein Auftragsschreiben dazu
  5. und ab in die Post – im Standardbrief

Das Ergebnis liegt jeweils nach wenigen Werktagen vor.  Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch zur Seite und nennen Ihnen Sachverständige, Gutachter oder Sanierungsfirmen in Ihrer Nähe.

Das Institut Dr. Ziemer untersucht und bewertet seit fast 10 Jahren Schimmelpilze in Innenräumen.