Analysen Schimmelpilze und Holzzerstörer

Analysen Schimmelpilze und Holzzerstörer2018-11-30T13:35:36+00:00

Analyse von Schimmelpilzen und holzzerstörenden Pilzen

Zur Abklärung eines möglichen Schimmelpilzschadens können, abgestimmt auf die jeweilige Situation, verschiedene Untersuchungsmethoden herangezogen werden. Das Institut Dr. Ziemer bietet Sachverständigen, Gutachtern, Baubiologen, Sanierern, Immobilienverwaltern etc. und ebenso Privatkunden eine Vielzahl von Analysen an. Eine Auswahl davon finden Sie etwas weiter unten.

Ob qualitative oder quantitative Auswertung durchfeuchteter Materialien (Mikroskopie und Suspensionen), Auswertung von Luftproben oder Untersuchung von Oberflächen. Für letztere senden wir Ihnen gerne unser Probennahmeset zu.

Untersuchungen und Bewertungen finden auf Basis der aktuellen Leitfäden des Umweltbundesamtes und des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg statt. Alle Proben werden mit größter Sorgfalt und unter Einbeziehung unseres Qualitätsmanagement in Anlehnung an DIN 17025 bearbeitet.

Neben moderner Analytik bieten wir unseren Kunden umfassende Beratung rund um das Thema Feuchte- und Schimmelpilzschäden.

1. Luftproben | Bei der Luftkeim- oder Luftpartikelsammlung wird ein definiertes Luftvolumen mit Hilfe eines Sammelgerätes auf ein Trägermaterial gesogen und ausgewertet im Vergleich zu einer Außenluftreferenz.

2. Klebeproben / Oberflächenkontaktproben | Mit Hilfe einer Klebeprobe lassen sich Schimmelpilze auf Oberflächen von Wänden, Möbeln, Fugen etc. nachweisen. Diese Probenart gibt einen ersten Hinweis darauf, ob Oberflächen mit Schimmelpilzen belastet sind. Es ist die einfachste und günstigste Methode mit einem Klebestreifen (=Teststreifen) von einer befallenen Oberfläche eine Probe zu nehmen. Als erste Einschätzung der Situation ist diese Methode günstig, schnell und effektiv. Hierfür haben wir spezielle Probennahme-Sets entwickelt, die bei uns angefordert werden können.

3. Materialproben (mikroskopisch oder in Suspension) | Materialproben lassen sich oberflächlich mikroskopieren. Häufig ist es jedoch nötig sie in Suspension zu geben und mögliche Sporen auszuwaschen und auf Nährböden zu kultivieren.

4. Staubproben | Staubproben werden unter definierten Bedingungen genommen und im Labor analysiert. Hierzu beraten wir Sie gerne individuell.

5. Abklatschproben | Mit Hilfe von speziellen Nährböden können Oberflächen direkt auf Nährmedien abgedrückt und kultiviert werden.

6. Holzproben | Werden in einem Gebäude Holzzerstörende Pilze vermutet oder gar Fruchtkörper gefunden, werden diese nach morphologischen und / oder molekularbiologischen Methoden untersucht.

Jeder Feuchteschaden und jeder Schimmelpilzbefall ist individuell. In manchen Fällen empfiehlt es sich verschiedene Analysen anzuwenden. In Zweifelsfällen untersützen wir Sie bei der Wahl der richtigen Analyse und beraten Sie bei der Probennahme.

Mit unserem know-how in moderner Labor- und Innenraumanalytik liefern wir Ihnen kompetente und zuverlässige Ergebnisse zu einem vorliegenden Schaden. Unsere Prüfberichte sind übersichtlich und auch für Laien verständlich. Senden Sie uns Ihre Probe postalisch oder liefern Sie sich persönlich bei uns ein.

Mit unserem bundesweiten Netzwerk an Sachverständigen, Gutachtern, Baubiologen und Sanierern bieten wir Ihnen deutschlandweit Hilfe und Unterstützung rund um das Thema Schimmelpilze, Feuchteschäden und holzzerstörende Pilze.

Weiterführende Informationen

Das Auftreten von Schimmelpilzen in Wohnräumen sorgt häufig für Streit zwischen Mieter und Vermieter. Bei Verdacht auf Schimmel im Raum, stellt sich häufig die Frage, was jetzt? Den Schimmel einfach nur entfernen? Selbst oder durch eine Firma? Den Vermieter informieren?

Für diesen Fall haben wir eine kleine Schimmelfibel zusammengestellt, die Sie gerne bei uns anfordern können. Darin ist übersichtlich und in Kurzform das Wichtigste zum Thema “Schimmelpilzbefall” zusammengefasst.

Keinesfalls sollten Mieter einfach ihre Miete kürzen, ohne vorher rechtlichen Rat einzuholen. Eine Mietminderung oder gar die fristlose Kündigung eines Mietvertrags wegen Schimmelbefalls ist in vielen Fällen nur dann rechtlich möglich, wenn eine tatsächliche Gesundheitsgefährdung durch den Schimmelpilzbefall nachgewiesen ist. Andernfalls ist Schimmel nur ein optischer Mangel (OLG Düsseldorf, Beschluss 06. Juni 2013:  I-10 U 26/13, 10 U 26/13 –, juris). Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Urteile und Betrachtungsweisen. Weitere interessante Urteile hierzu finden Sie in unserem Blog.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Unterrichten Sie Ihren Vermieter über den Befall
  • Mieter und Vermieter sollten sich gemeinsam auf Ursachensuche begeben
  • Nehmen Sie ggf. eine Probe für eine nachfolgende Analyse
  • Kleinere Stellen können Sie selbst mit Brennspiritus oder Isopropylalkohol entfernen
  • Größere Stellen nur durch den Fachmann, um die Sporen nicht weiter zu verteilen
  • Stellen Sie sicher, dass die Ursache für die Feuchtigkeit fachgerecht behoben wird
  • das alleinige Entfernen von Schimmelpilzen und drüber streichen ist reine Kosmetik
  • was dazu führt, dass die Schimmelpilze bei nächster günstiger Gelegenheit wieder kommen

Schimmelpilze gehören zu unserer Umwelt und sind überall zu finden. Trotzdem möchte niemand in Räumen leben, an deren Wänden Schimmelpilze keimen.  Die wichtigste Frage ist: “Wie gehe ich bei Befall am besten vor?” Fragen Sie Experten – fragen Sie uns!

Feuchte und kühle Luft ist die beste Voraussetzung für das Gedeihen von Schimmelpilzen. Häufig wachsen Schimmelpilze auf Oberflächen, in manchen Fällen auch im Verborgenen. Der Grund für einen Befall ist immer erhöhte Feuchtigkeit im Raum. Diesen Grund gilt es zu finden und auszuschalten.

Gerne wird auf eine schnelle und billige chemische Lösung zurückgegriffen. Aber ohne Ursachenbehebung der Feuchtigkeit kommen Schimmelpilze zurück! Im besten Fall ist die behandelte Stelle dann auch eine Weile befreit. Aufgrund weiterhin günstiger Feuchte-Bedingungen keimen die Schimmelpilze einfach an einer anderen Stelle im Raum aus.

Eine erste Einschätzung kann durch eine Oberflächenprobe gemacht werden. Hierzu haben wir ein Probenset entwickelt, dass Sie bei uns anfordern könne. Die Probennahme können Sie problemlos selbst zu Hause durchführen:

Teststreifen-Methode – selbst durchzuführen – schnell, günstig und effektiv

  1. Nehmen Sie einen der Klebestreifen vom Probenset ab
  2. Drücken Sie den Klebestreifen auf die entsprechende Stelle
  3. Geben Sie den Klebestreifen zurück auf das Feld, von dem Sie ihn genommen haben
  4. Füllen Sie die Rückseite des Probensets aus
  5. und ab die Post – im Standardbrief

Das Ergebnis liegt jeweils nach kurzer Zeit vor.  Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch zur Seite und nennen Ihnen Sachverständige, Gutachter oder Sanierungsfirmen in Ihrer Nähe.