Analysen von Schimmelpilzen und Holzzerstörern

Analysen von Schimmelpilzen und Holzzerstörern2020-07-20T16:29:05+00:00

Hilfe bei Schimmel- und holzzerstörenden Pilzen

Schimmelpilze in den Räumen? Das sollte in jedem Fall geklärt werden. Abgestimmt auf die jeweilige Situation, stehen dafür verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung. Das Institut Dr. Ziemer bietet seit gut 10 Jahren gewerblichen Kunden wie Sachverständigen, Gutachtern, Baubiologen, Sanierern, Immobilienverwaltern etc. und natürlich Privatpersonen eine Vielzahl von Analysen und Untersuchungsmöglichkeiten an, mit denen Schimmel – oder holzzerstörende Pilze nachgewiesen werden können. Wichtig ist in diesem Zusammenhang stets die Ursache des Zuviel an Feuchtigkeit zu finden und diese Ursache abzustellen. Die Bildung von Schimmel läßt sich auf Dauer nur so eindämmen.

Für private Kunden, die sich zum Thema „Schimmel nachweisen“  informieren möchten, haben wir hier ein paar Informationen zusammengetragen. Schimmel kann an verschiedensten Stellen auftreten. Bei Verdacht auf Schimmel in der Wohnung sollte man der Sache nachgehen. Häufig ist er  in der Küche, im Bad oder in den Ecken zu erkennen. Ganz einfach und günstig kann man den Schimmel mit einem Teststreifen zuhause selbst von Oberflächen abnehmen und Teststreifen dann ins Labor einschicken. In wenigen Tagen liegt dann das Ergebnis vor.

Manchmal findet die Schimmelbildung aber im Verborgenen statt. In solchen Fällen riecht es z.B. muffig in der Wohnung oder es riecht nach feuchtem Keller. Oder es treten gesundheitliche Beschwerden auf, solange man sich in diesen Räumen aufhält. Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Schimmelpilze hinter Einbauten oder Möbel, unter dem Bodenbelag, hinter einer abgehängten Decke oder einem ähnlichen Ort wachsen. Dann kann man eine Luftmessung durchführen und so die Konzentration der Schimmelsporen in der Luft messen. Dazu ist ein Raumluftmessung notwendig.

Neben moderner Analytik bieten wir unseren Kunden umfassende Beratung rund um das Thema Feuchte- und Schimmelpilzschäden. Wichtig ist, eine dauerhafte Lösung, fernab von einem schnellen „Schimmel-Ex“, aufgestellten Petrischalen oder einem „darüber pinseln“.  Es gibt keinen offiziellen Grenzwert für Schimmelpilze  in Innenräumen. Ob eine Wohnung weiter bewohnbar ist oder ob beispielsweise nach einem Feuchteschaden der Boden ausgetauscht werden muss, ergibt sich immer individuell nach der Lage vor Ort zu klären.

1. Luftproben | Bei den sogenannten Luftproben gibt es zwei Möglichkeiten, die ein Sachverständiger mit Hilfe eines Luftsammlers durchgeführt werden. Welche der beiden Möglichkeiten gewählt wird, entscheidet sich bei Sichtung des Schadensortes. Bei beiden Untersuchungen, Luftkeim- oder Luftpartikelsammlung, wird ein definiertes Luftvolumen mit Hilfe eines Sammelgerätes auf ein Trägermaterial gesogen und ausgewertet im Vergleich zu einer Außenluftprobe als Referenzwert.

2. Teststreifen für Oberflächen | Mit Hilfe von diesen Teststreifen, auch Klebeproben genannt, lassen sich Schimmelpilze auf Oberflächen von Wänden, Möbeln, Fugen etc. nachweisen. Diese Probenart gibt einen ersten Hinweis darauf, ob Oberflächen mit Schimmelpilzen belastet sind. Es ist die einfachste und günstigste Methode mit einem Klebestreifen (=klar und transparent) von einer befallenen Oberfläche eine Probe zu nehmen und diese anschließend z.B. auf einer Plastikhülle zu sichern. Als erste Einschätzung der Situation ist diese Methode günstig, schnell und effektiv.

3. Materialproben (mikroskopisch und/oder Kultivierung) | Materialproben lassen sich oberflächlich mikroskopieren. Häufig ist es jedoch nötig sie in Suspension zu geben und mögliche Sporen auszuwaschen und auf Nährböden zu kultivieren.

4. Staubproben | Staubproben werden unter definierten Bedingungen genommen und im Labor analysiert. Hierzu beraten wir Sie gerne individuell.

5. Abklatschproben | Mit Hilfe von speziellen Nährböden können Oberflächen direkt auf Nährmedien abgedrückt und kultiviert werden.

Nachweis von Bauholzpilzen | Besteht in einem Gebäude der Verdacht auf holzzerstörende Pilze wie Echter Hausschwamm oder Kellerschwamm, werden gar Myzelien, Stränge oder Fruchtkörper gefunden, werden diese mikroskopisch und morphologischen. Sollte dadurch kein Ergebnis erzielt werden können, ist es möglich eine DNA Probe davon anzufertigen.

Jeder Feuchteschaden und jeder mit Schimmel – oder Bauholzpilzen ist individuell. Eine pauschale Einschätzung zu Ausmaß und Renovierung oder Sanierung sind nicht möglich. Das Finden und Abstellen der Ursache ist ein komplexes Thema und gehört, vor allem bei größeren Schäden, in die Hände von Fachfirmen.

Mit unserem know-how in moderner Labor- und Innenraumanalytik liefern wir Ihnen kompetente und zuverlässige Ergebnisse zu einem vorliegenden Schaden. Unsere Prüfberichte sind übersichtlich und  für Laien verständlich. Senden Sie uns Ihre Probe postalisch oder liefern Sie sie gerne persönlich bei uns ein.

Auf Wunsch besteht auch die Möglichkeit einzelne Kolonien oder insbesondere holzzerstörende Pilze auf DNA-Basis durch einen PCR-Nachweis durchzuführen. Mit unserem bundesweiten Netzwerk an Sachverständigen, Gutachtern, Baubiologen und Sanierern bieten wir Ihnen deutschlandweit Hilfe und Unterstützung rund um das Thema Schimmelpilze, Feuchteschäden und holzzerstörende Pilze.

Weiterführende Informationen

Das Auftreten von Schimmel in Wohnräumen sorgt häufig für Streit zwischen Mietern und Vermietern. Bei Verdacht auf Schimmel im Raum, stellt sich häufig die Frage, was jetzt? Den Schimmel einfach nur entfernen? Selbst oder durch eine Firma? Den Vermieter informieren?

Keinesfalls sollten Mieter einfach ihre Miete kürzen, ohne vorher rechtlichen Rat einzuholen. Eine Mietminderung oder gar die fristlose Kündigung eines Mietvertrags wegen Schimmelbefalls ist in vielen Fällen nur dann rechtlich möglich, wenn eine tatsächliche Gesundheitsgefährdung durch den Schimmelpilzbefall nachgewiesen ist. Andernfalls ist Schimmel nur ein optischer Mangel (OLG Düsseldorf, Beschluss 06. Juni 2013:  I-10 U 26/13, 10 U 26/13 –, juris). Es gibt eine Vielzahl unterschiedlichster Urteile und Betrachtungsweisen. Weitere interessante Urteile hierzu finden Sie in unserem Blog.

Hier eine kurze Zusammenfassung:

  • Unterrichten Sie Ihren Vermieter über den Befall
  • Mieter und Vermieter sollten sich gemeinsam auf Ursachensuche begeben
  • Nehmen Sie ggf. eine Probe für eine nachfolgende Analyse
  • Kleinere Stellen können Sie selbst mit Brennspiritus oder Isoproplalkohol entfernen
  • Größere Stellen nur durch den Fachmann, um die Sporen nicht weiter zu verteilen
  • Stellen Sie sicher, dass die Ursache für die Feuchtigkeit fachgerecht behoben wird
  • das alleinige Entfernen von Schimmel und drüber streichen ist reine Kosmetik
  • das führt dazu, dass die Schimmelpilze bei nächster günstiger Gelegenheit wieder kommen

Schimmelpilze gehören zu unserer Umwelt und sind überall zu finden. Trotzdem möchte niemand in Räumen leben, an deren Wänden Schimmelpilze keimen.  Die wichtigste Frage ist: “Wie gehe ich bei Befall am besten vor?” Fragen Sie Experten – fragen Sie uns!

Feuchte und kühle Luft ist die beste Voraussetzung für das Gedeihen von Schimmelpilzen. Häufig wachsen Schimmelpilze auf Oberflächen, in manchen Fällen auch im Verborgenen. Der Grund für einen Befall ist immer erhöhte Feuchtigkeit im Raum. Diesen Grund gilt es zu finden und auszuschalten.

Gerne wird auf eine schnelle und billige chemische Lösung zurückgegriffen. Aber ohne Ursachenbehebung der Feuchtigkeit kommt der Schimmel zurück!

Eine erste Einschätzung kann durch eine Klebeprobe gemacht werden.  Die Probennahme können Sie ganz einfach selbst zu Hause durchführen:

Teststreifen – schnell, günstig und effektiv

  1. Nehmen Sie einen handelsüblichen Klebestreifen (transparent und klar!, ca. 3 cm)
  2. Drücken Sie den Klebestreifen auf die entsprechende Stelle
  3. Geben Sie den Klebestreifen zurück auf eine Prospekthülle oder ähnliches
  4. Legen Sie ein Auftragsschreiben dazu
  5. und ab in die Post – im Standardbrief

Das Ergebnis liegt jeweils nach wenigen Werktagen vor.  Gerne stehen wir Ihnen auch telefonisch zur Seite und nennen Ihnen Sachverständige, Gutachter oder Sanierungsfirmen in Ihrer Nähe.

Das Institut Dr. Ziemer untersucht und bewertet seit fast 10 Jahren Schimmelpilze in Innenräumen.